Tadel


Tadel
der Tadel, - (Aufbaustufe)
scharfe Kritik von jmds. Verhalten, Rüge
Synonyme:
Maßregelung, Verweis, Vorhaltung, Zurechtweisung, Schelte (geh.), Anpfiff (ugs.), Anranzer (ugs.), Rüffel (ugs.), Anschiss (ugs.)
Beispiel:
Er hat dafür einen harten Tadel von seinem Chef bekommen.
Kollokation:
jmdm. einen Tadel erteilen
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der Tadel, - (Oberstufe)
geh.: etw., was von anderen Menschen als Schmach angesehen wird, Makel
Beispiel:
Die Bedienung und das Essen sind ohne Tadel und dieses Restaurant ist einfach nur zu empfehlen.
Kollokation:
keinen Tadel an jmdm. finden

Extremes Deutsch. 2011.

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  • Tadel — Tadel: Die nhd. Form geht zurück auf mhd. tadel »Fehler, Mangel, Gebrechen«, das aus dem Mnd. übernommen ist. Im hochd. Sprachgebiet entspricht mhd. zā̆del, ahd. zā̆dal »Fehler, Mangel«. Im germ. Bereich ist aengl. tæ̅l »Tadel, Vorwurf;… …   Das Herkunftswörterbuch

  • Tadel — Sm std. (13. Jh.), mhd. tadel m./n. Stammwort Übernommen aus dem Niederdeutschen, die hochdeutsche Entsprechung dazu in ahd. zādal, mhd. zadel, zādel Mangel . Hierzu ae. tǣl f. Tadel, Verleumdung, Spott . Herkunft unklar. Verb: tadeln. deutsch gw …   Etymologisches Wörterbuch der deutschen sprache

  • Tadel — Tadel, die in Form eines Urtheils ausgesprochene Erklärung, daß uns etwas mißfällt, also mißbilligende Beurtheilung. Der T. kann so mannigfach sein, als die Gegenstände, worauf er sich bezieht, u. eben sowohl Reden, Schriften, Kunstgegenstände,… …   Pierer's Universal-Lexikon

  • Tadel — ↑Kritik …   Das große Fremdwörterbuch

  • Tadel — Der Tadel (auch Rüge oder Schelte) bezeichnet eine meist verbale missbilligende Beurteilung, die oftmals mit dem Ziel einer Mäßigung oder Verhaltenskorrektur verbunden wird. Inhaltsverzeichnis 1 Etymologie 2 Tadel in der Schule 3 Einzelnachweise …   Deutsch Wikipedia

  • Tadel — Anpfiff (umgangssprachlich); Schimpfe (umgangssprachlich); Rüge; Adhortation (veraltet); Schelte; Anschiss (derb); Abmahnung; Zurechtweisung; …   Universal-Lexikon

  • Tadel — 1. Besser gerechter Tadel als falsches Lob. Engl.: A smart reproof is better than mouth deceit. (Bohn II, 301.) 2. Der Tadel der Weisen ist besser als das Lob des Narren. Böhm.: Za víč stojí přihana moudrého, než pochvala hloupého. (Čelakovsky,… …   Deutsches Sprichwörter-Lexikon

  • Tadel — Ta̲·del der; s, ; eine (harte) Kritik an jemandes Verhalten, die deutlich zum Ausdruck bringt, dass er Fehler gemacht hat ↔ Lob <ein gerechtfertigter, ein scharfer Tadel; einen Tadel aussprechen, verdienen; jemandem einen Tadel erteilen> || …   Langenscheidt Großwörterbuch Deutsch als Fremdsprache

  • Tadel — Der herbste Tadel läßt sich ertragen, wenn man fühlt, daß derjenige, der tadelt, lieber loben würde. «Marie von Ebner Eschenbach» * Tadeln können zwar die Toren, aber besser machen nicht. «Nach August Friedrich Ernst Langbein [1757 1835]; dt.… …   Zitate - Herkunft und Themen

  • Tadel — 1. Beanstandung, Bemängelung, Ermahnung, Kritik, Maßregelung, Missbilligung, Rüge, Verweis, Vorhaltung, Vorwurf, Zurechtweisung; (geh.): Schelte; (bildungsspr.): Lektion, Monitum; (ugs.): Anpfiff, Anranzer, Anschnauzer, Rüffel; (landsch. ugs.):… …   Das Wörterbuch der Synonyme